Caren Baesch

Alternative Bestattungen Individuelle Abschiednahmen Trauerbegleitung

Aktuelles

06.03.2019

 

Death Café – Was soll denn mal aus mir werden?

Wann: 06.03.2019, 19:00 – 21:00 Uhr

Wo: Bochum, Raum 9,  Griesenbruchstraße 9

Psst, übers Sterben spricht man nicht!
Wir machen das trotzdem. Im ersten Death Café im Raum 9!

Die Auseinandersetzung mit dem Sterben macht vielen Angst. Was nach dem Tod kommt – will ich da echt jetzt schon drüber nachdenken?

© 2019 Caren Baesch

Erste Schritte - Infos für Angehörige und freunde

Sie haben einen geliebten Menschen verloren und möchten ihn würdevoll bestatten lassen. Unter dem Begriff Bestattung versteht man die Übergabe der leiblichen, körperlichen Hülle an die Elemente. Damit kehrt ein Mensch zurück in den Kreislauf der Natur. Wie ein Mensch bestattet wird, hängt nicht zuletzt von seinem religiösen und kulturellen Umfeld ab. Hierzulande sind die Elemente Erde und Feuer von Bedeutung, Luft und Wasser sind bis heute nicht möglich. Eine Seebestattung setzt die vorherige Kremation voraus.

Wenn Sie sich eine alternative Bestattung für einen Angehörigen wünschen, werden wir gemeinsam in aller Ruhe einen unvergesslichen und individuellen Abschied gestalten. Eine Zusammenarbeit sieht dabei wie folgt aus:

  1. Der Arzt hat den Tod festgestellt und den Totenschein ausgestellt.
  2. Sie setzen sich mit mir in Verbindung und wir treffen uns zu einem persönlichen Gespräch. Gern können weitere Angehörige und Freunde dabei sein. In diesem Gespräch legen wir gemeinsam die weiteren Schritte fest: Sie können unter anderem entscheiden, ob und welche Maßnahmen Sie selbst übernehmen wollen. Ob Sie zum Beispiel den Verstorbenen zusammen mit mir waschen, ankleiden und einbetten möchten. Im Idealfall hat der Verstorbene selbst zu Lebzeiten festgelegt, wie seine Bestattung gestaltet werden soll. Wenn Sie das wünschen, übernehme ich, bei vollständig vorliegenden Unterlagen, die Abmeldungen beim Standesamt am Sterbeort und besorge die Sterbeurkunden.
  3. Sie dürfen, solange die behördlichen Voraussetzungen erfüllt sind, vom Verstorbenen auch zu Hause Abschied nehmen. Das geht am offenen und geschlossenen Sarg und auch, wenn der Mensch in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung gestorben ist. Alternativ gibt es auch Abschiedsräume, in denen man sich verabschieden kann.
  4. Zu meinen Leistungen gehört ein schlichter Kiefernsarg für eine Feuer- oder Erdbestattung. Die Särge werden für mich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen gefertigt. Sie sind unbehandelt und können nach eigenen Wünschen von den Hinterbliebenen weiter gestaltet werden. Darüber hinaus biete ich zusammen mit verantwortungsvollen Sargherstellern wunderschöne Särge aus edlen Hölzern und in unterschiedlichen Designs an.
  5. Wenn Sie sich für eine Urne entscheiden, lasse ich eine florale Urne aus vollständig vergänglichem Material anfertigen. Je nach Jahreszeit und Ihren persönlichen Wünschen wird diese Urne von einer Floristin gestaltet. Darüber hinaus biete ich weitere Urnen aus Holz, Papier und anderen natürlichen Materialien.
  6. Nach der Einbettung kann der Verstorbene zu einer Trauerhalle mit Trauerfeier oder ins Krematorium überführt werden. Einige Krematorien bieten die Möglichkeit, der Kremation  beizuwohnen. Bei einer Feuerbestattung findet eine weitere amtsärztliche Untersuchung statt.
  7. Den Termin für die Beisetzung vereinbaren wir gemeinsam. Wenn Sie es wünschen, organisiere ich die Nutzung einer Trauerhalle und stimme den Termin mit geistlichen oder freien Trauerrednern ab.
Caren Baesch

Qualifizierte Trauer- und Sterbebegleiterin nach den Richtlinien des Bundesverbandes Trauerbegleitung e. V., Leiterin der Jugendtrauergruppe Essen und freie Referentin. Seit 2014 freiberuflich tätig.